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Seit über 30 Jahren sind wir eines der führenden Unternehmen für Klinker, Verblender und Pflasterklinker in Deutschland, sowie System-Hersteller für Dämmklinker®.

 

 

Genereller Aufbau der Pflasterung

0.1

Haben Sie sich für eine bestimmte Gestaltung in Ihrem privaten Bereich entschieden, den Verband, das Format und die Farbe ausgewählt und die zu pflasternde Fläche abgesteckt und vermessen, so erfahren Sie im folgenden, wie aus diesen Vorgaben und noch ein paar zusätzlichen Schüttgütern eine Terrasse entsteht.Die gesamten Materialien (Pflasterklinker und Unterbau) werden Sie sicherlich bei Ihrem Baustoffhändler einkaufen. Die anwendungsrelevanten Vorschriften, Normen und allgemein anerkannten Regeln der Technik sind zu beachten.

Von unten nach oben betrachtet, stellt sich der Aufbau für die Pflasterung einer Terrasse oder einer Garageneinfahrt wie folgt dar: Der Untergrund. Er muß dauerhaft standfest sein, frei von Mutterboden, um später den Oberbau bzw. die Tragschicht sicher aufnehmen zu können. Eingeebnet und verdichtet ergibt er das Grobplanum. Die Tragschicht. Sie hat die Aufgabe, die aus der Pflasterdecke eingebrachten Lasten zu verteilen und einsickerndes Regenwasser abzuleiten. Die Bettung. Als Feinplanum dient sie der schonenden Auflage für die Pflasterklinker und gibt zugleich das Gefälle vor. Die Pflasterung. Verschleißfester und farbbeständiger Klinkerbelag, gestaltbar in Farben, Formen und Formaten - der krönende Abschluß Ihrer Terrasse oder Zufahrt.

 

Es geht los...

1.1

 

Aufbauend auf dem angeschütteten Boden, der frei von Mutterboden sein muß, wird das Grobplanum erstellt. Dazu reicht es im allgemeinen aus, diesen Boden einzuebenen und entsprechend zu verdichten.

 

 

Einbringen der Tragschicht...

2.1
1. Einbringen der ersten Lage der Tragschicht


2.2
2. Gefälle festlegen mit Richtscheit und Wasserwaage


2.3
3. Fixierung des Gefälles durch Schnüren

2.5
4. Verteilung weiterer Lagen der Tragschicht
entsprechend dem abgeschnürten Gefälle 

Benötigtes Material und Werkzeug:
  • Mineralgemisch (frei von ausblühenden Stoffen) mit einer Korngröße von 0-45mm
  • Gliedermaßstab
  • Schaufel
  • Wasserwaage
  • Rüttler
  • Schnüre
  • Richtscheit


2.4
5. Lagenweise Verdichtung des Mineralgemischs


2.6
6. Endgültiges Abrütteln der Tragschicht auf das festge- legte Gefälle von ca. 2,5%

 

Setzen der Randeinfassung...

3.1

1. Auslegen der Klinker zur Festlegung des Abstandes der Randeinfassung von der Hauswand

 

3.2

2. Ausnivellieren des Mörtelbettes unter Berücksichtigung des Gefälles und des weiteren     Pflasteraufbaus

 

3.3

3. Setzen der Rollschicht für die Randeinfassung

3.5

4. Verfugen der Rollschicht

Die Randeinfassung hat die Aufgabe, ein Verschieben der Pflasterklinker im Randbereich während Herstellung und Nutzung der Pflasterflächen zu verhindern. Die Klinker der Randeinfassung (z. B. als Rollschicht) werden in Magerbeton verlegt, mit einer nach außen weisenden Rückenstütze. Um später beim Pflastern so wenig wie möglich schneiden zu müssen, wird der lichte Abstand der Randeinfassung - beispielsweise zu der Hauswand - zuvor durch Auslegen von Pflasterklinkern mit 3 - 5 mm Fuge ermittelt. So kommt man später bei der Verlegung mit vollen Steinbreiten bzw. -Längen zurecht.

Die lichte Höhe der Randeinfassung über der Tragschicht errechnet sich aus der Dicke der Bettung (ca. 3 cm), zuzüglich der gewählten Klinkerdicke. Entsprechend ist das Mörtelbett im Verhältnis zur Tragschichtoberfläche auszunivellieren. Das Gefälle von ca. 2,5 % ist auch hier wieder zu berücksichtigen.

 

3.4

 

3.6

5. Fertige Randeinfassung mit abgerüttelter Tragschicht

 

Einbringen des Brechsandes...

4.1

1. Einbringen des Brechsandes für die Bettung (Körnung 0-5 mm) 

 

4.2

2. Gleichmäßiges Verteilen der Bettung

 

4.3

3. Vermaßung der Führungsrohre für das profilgerechte Abziehen der Bettung

 

4.5

5. Abziehen der Bettung zwischen zwei geneigten Führungsrohren

 

4.7

7. Fertige Bettung innerhalb der     Randeinfassung

Material & Werkzeug

  • Brechsand bzw. Split frei von ausblühenden Stoffen mit einer Korngröße von 0-5mm 
  • Rüttler 
  • Führungsrohre
  • Gliedermaßstab
  • Schaufel
  • Schnüre
  • Abziehscheit

 

In die geschlossene Randeinfassung wird jetzt die Bettung eingebracht (Brechsand mit einer Korngröße von 0-5 mm). Die Materialmenge ist dabei so zu bemessen, daß deren Schichtdicke im abgezogenen Zustand nicht weniger als 3 cm und nicht mehr als 5 cm aufweisen. Das Pflasterbett wird zwischen Lehren exakt abgezogen. Als Lehren dienen Rohre, die mit entsprechender Neigung (ca. 2,5 %) derart eingebaut werden, daß sie vom Haus zur Randeinfassung, d. h. zum Garten hin, abfallen. Gleichzeitig ist darauf zu achten, daß die Oberfläche der fertigen Bettung so tief liegt, daß die später darauf verlegten Pflasterklinker etwas über die Randeinfassung hinausstehen. So kann Regenwasser ungehindert zum Garten ablaufen. Zum Schluss wird die Bettung abgerüttelt:

 

4.4

4. Abziehen der Bettung zwischen Führungsrohr und Randeinfassung mit Gefälle zum Garten hin

 

4.6

6. Abrütteln der Bettung

 

 

Verlegung der Pflasterklinkerreihen...

5.1

1. Verlegung der ersten Pflasterklinkerreihe, anschließend an den obersten Auftritt der geplanten Treppe 

 

5.2

2. Davon ausgehend die Verlegung einiger Reihen (hier im Ellenbogen Verband)

 

5.3

3. Jetzt werden die Fluchten geschnürt, parallel zu Hauswand und Randeinfassung, ausgehend von den ersten Reihen...

 

5.3

4. ... bis zum Ende der Bettung

 

5.5

5. Kontrolle der Fluchten quer zu den Schnüren durch Richtscheit

 

5.6

6. Verlegung des Ellenbogen - Verbands entlang der Schnüre mit Fugen von mindestens 3 - 5 mm Breite. Bereitstellung der Klinker

 

5.7

7. Verwendung von halben Klinkern im Wandanschluss

 

5.8

8. Ausfüllen von Ecken mit Zuschnitten

Material & Werkzeug

  • Wasserschlauch
  • Pflasterklinker
  • Brechsand bzw. Split zum Verfugen(Körnung 0-2mm)
  • Rüttler mit Gummiplatte  Richtscheit
  • Trennscheibe oder
  • Diamantsäge
  • Besen
  • Schnüre  


Pflasterklinker sollten grundsätzlich quergemischt aus mehreren Paketen verarbeitet werden, um ein gleichmäßig natürliches Farbspiel zu erlangen. Man beginnt bei den befestigten Rändern (Randeinfassung, Mauern, Treppenstufen) und legt zunächst nur ein paar Reihen bzw. eine kleine Fläche in dem gewünschten Verband aus. Damit ist das Raster festgelegt und wird durch Schnüren auf die gesamte zu pflasternde Fläche übertragen. An diesen Schnüren orientiert sich im weiteren Verlauf die Lage der Fugen. Auf die Einhaltung einer einheitlichen Breite von mindestens 3 - 5 mm ist zu achten. Zum Vermeiden des Verrutschens während der Arbeiten ist es ratsam, die Fugen bereits im Verlauf der Verlegung immer gleich mit Brechsand bzw. Split auszufüllen.

Teilstücke werden mit einem Winkelschleifer mit Trennscheibe oder aber mit einer Diamantsäge passend geschnitten (halbe Klinker können jedoch auch werkseitig geliefert werden). Bevor die fertige Pflasterfläche mit einem Rüttler mit Gummischuh oder Neoprene-Schutzplatte verdichtet wird, werden die Fugen mit Brechsand bzw. Split (0 - 2 mm) eingeschlämmt. Nach dem Abrütteln müssen die Fugen erneut mit Brechsand bzw. Split verschlossen werden.

Das Verfugen sollte in bestimmten Zeitabständen wiederholt werden, damit die Vollfugigkeit gewähleistet ist.

5.9

9. Zuschneiden der Paßstücke mittels Trennscheibe oder Diamantsäge

 

5.10

10. Einfegen von Brechsand in die offenen Fugen

 

5.11

11. Einschlämmen des Brechsands mittels Wasserschlauch und Besen

 

5.12

12. Abrütteln der verfugten Pflasterfläche mit Gummiplatte, und zwar vom befestigten Rand zur Mitte hin

 

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